
Auf dem Boden – das CE-Zeichen auf der UV-Lampe ist nicht einfach nur eine Formalie. Es handelt sich dabei um einen technischen Nachweis dafür, dass Ihre Druckmaschine bei der vorgeschriebenen Geschwindigkeit arbeiten kann, ohne dass Sicherheitsvorkehrungen oder Einschränkungen bezüglich der elektromagnetischen Emissionen oder chemischer Stoffe ein Problem darstellen. Wenn die Lampe zur jeweiligen Druckprozessanlage passt, wird die Aushärtung des Materials reproduzierbar – es entstehen keine Probleme bei jedem Wechsel des Druckprozesses.
Was wirklich die Leistung der UV-Lampe bestimmt
Es geht dabei um die spektrale Strahlungsintensität, die maximale Beleuchtungsstärke sowie die abgegebene Energiedichte. Hochdruckquecksilberdampflampen liefern eine starke Strahlungsintensität bei 365 nm sowie nützliche Wellenlängen bei 313 nm und 395 nm – diese Wellenlängen entsprechen der Absorption der Photoinitiatoren in vielen Tintensystemen. Wir passen die Geometrie des Reflektors sowie die Beschichtungen an, damit möglichst viel nutzbare UV-Strahlung auf das Substrat trifft, während gleichzeitig die IR-Strahlung kontrolliert wird. Eine stabile Lebensdauer der Lampe – gemessen in Stunden bei 80 % der ursprünglichen UV-Strahlungsintensität – bedeutet weniger unplanmäßige Ausfälle und eine konstante Strahlungsintensität.
Die CE-Zertifizierung hilft zwar dabei, aber der eigentliche Vorteil liegt in der längeren Betriebszeit und der höheren Produktivität.
In Offset-, Flexo-, Siebdruck- und Tiefdruckanlagen muss die Lampe in praktischer Hinsicht zur Maschine passen: Länge der Lampe, Abstand zwischen den Elektroden, Endeinbauelemente sowie Kompatibilität mit den Schaltern – all das bestimmt, ob eine vollständige Aushärtung ohne Hotspots oder Löcher möglich ist. Mit der richtigen Lampe können Sie eine konstante Strahlungsintensität erreichen, den Energieverbrauch pro Druckauftrag senken und die Zeit zwischen den Lampenersatzungen verlängern – was wiederum zu geringeren Kosten pro Druckauftrag führt.
UV-Lampen sind empfindlich gegenüber ihren Betriebsbedingungen. Eine stabile Eingangsspannung, eine gute Kühlung sowie saubere Reflektoren sind wichtig, um eine konstante Strahlungsintensität zu gewährleisten und die Lebensdauer der Lampe zu verlängern.
Stellen Sie sicher, dass die Lampe zur Geometrie Ihrer Aushärtungsanlage sowie zur Stromversorgung passt. Unpassende Reflektoren oder unausreichende Kühlung können dazu führen, dass die Lampe überhitzt und ihre Leistung abnimmt. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen der Strahlungsintensität mit einem Radiometer ein – anstatt nur eine kurze visuelle Inspektion durchzuführen.