
Lassen Sie nicht zu, dass UV-Lampen Ihren Produktionsplan bestimmen. In Druckereien, in denen mit Siebdruck-, Flexodruck- oder Offsetdruckverfahren gearbeitet wird, bedeutet ein Ausfall der Lampe nicht nur Verzögerungen – es muss auch schnell gehandelt werden: Die Lampe muss ausgetauscht werden, der Prozess muss erneut durchgeführt werden, um eine stabile Aushärtung zu erreichen. Zudem entstehen zusätzliche Kosten für Überstunden.
Was wirklich wichtig ist:
Die SK15-Keramikbasis ist speziell für Quecksilberdampf-UV-Lampen in industriellen Aushärtungsanlagen konzipiert. Sie sorgt dafür, dass die elektrischen Kontakte trotz wiederholter Temperaturwechsel stabil bleiben. Dadurch bleibt die Anzündspannung konstant – dadurch werden Funkenbildung und andere Probleme vermieden. Der keramische Körper weist eine hohe Dämpfungsfähigkeit auf und bleibt gleichmäßig geformt – das ist entscheidend, damit Lampe und Reflexor innerhalb enger Toleranzen aufeinander ausgerichtet sein können, um die erforderliche Strahlungsintensität am Substrat zu erzielen.
In Kombination mit einem hochreflektierenden Dichroikreflektor liefert das System eine zuverlässige Spektrallichtabgabe an den relevanten Wellenlängen. Es entsteht eine starke Lichtintensität bei etwa 365 nm – genau das, was benötigt wird, um Photoinitiatoren schnell zum Wirken zu bringen. Dadurch wird eine konstante Energiedichte über die gesamte Fläche des Substrats gewährleistet, ohne dass es zu Hotspots kommt.
Warum das einen Unterschied macht:
Eine vorhersagbare Aushärtung ist die Grundlage jedes Plans zur präventiven Wartung. Mit dem SK15 kann man eine Übersicht über die Leistung der Lampen erstellen – basierend auf ihrer Einsatzzeit, der Anzahl der Anzündvorgänge sowie der gemessenen Leistungsabnahme. Damit entfällt das Raten. Man kann außerdem einen konservativen Grenzwert für das Ende der Lebensdauer der Lampen festlegen – dann müssen die Lampen rechtzeitig ausgetauscht werden, bevor die Leistung nachlässt und dadurch die Produktionsgeschwindigkeit reduziert werden muss.
Vorteile: Weniger Notstopps, weniger Qualitätsprobleme, höhere Produktivität. Zudem muss man keine überdimensionierten Ersatzteile kaufen, die nicht zu den Eigenschaften der Maschine passen.
Worauf man achten muss:
Der SK15 eignet sich nicht einfach so für alle Anwendungen. Die Abmessungen der Basis, der Abstand zwischen den Kontakten sowie die Kompatibilität mit dem Zündsystem müssen zu Ihrem spezifischen UV-Aushärtungsmodul passen – egal ob es sich um Quecksilberdampflampen oder Metalldihalidlampen handelt. Achten Sie außerdem darauf, dass die Geometrie des Reflexors sowie die Fokaldistanz zu der Länge der Lampe und zum Aushärtungsfenster passen.
Keramikkomponenten sind bruchempfindlich – sie müssen beim Einbau und Reinigen vorsichtig behandelt werden. Zudem sollte die Kühlungsdichtigkeit konstant sein, um thermische Schocks zu vermeiden.