
Lassen Sie uns über Galliumiodid-Lampen sprechen.
Falls Sie schon einmal mit dem Problem zu kämpfen hatten, dass die Oberfläche des Drucks trocken aussieht, aber im Inneren klebrig oder „zäh“ ist, dann wissen Sie genau, warum wir solche Lampen herstellen.
Standardmäßige Quecksilberdampflampen sind zwar gut, doch sie haben ihre Grenzen. Bei der Verwendung von dicken Tinteschichten oder schweren Pigmenten prallen die üblichen UV-Wellen einfach von der Oberfläche ab – sie können nicht tief genug eindringen.
Deshalb kommt Galliumiodid ins Spiel.
Das Geheimnis liegt im Licht
Wir haben das Lichtprofil der Lampen geändert. Anstelle des üblichen Lichtspektrums strahlen diese Lampen hauptsächlich im Bereich von 365 nm bis 405 nm.
Warum ist das wichtig? Denn dieses spezielle Licht kann durch dicke Pigmente dringen. Es erreicht nicht nur die Oberfläche, sondern auch den Grund des Materials. So wird eine vollständige Aushärtung der Schicht gewährleistet. Keine Sorgen mehr wegen abblätternder Tinte oder Flecken später.
Einsetzen in Ihre Anlage
Wir wollten nicht, dass Sie Ihre gesamte Anlage austauschen müssen, nur um diese Lampen auszuprobieren. Unsere Lampen passen direkt in die vorhandenen industriellen Gehäuse. Im Grunde handelt es sich dabei um Ersatzteile, die einfach eingebaut werden können.
Wir verwenden einen bestimmten Typ von Quarz für die Hülle, damit das UVA- und UVB-Licht ungehindert entweichen kann. Außerdem achten wir sehr darauf, wo die Elektroden platziert werden. Wenn sie auch nur etwas verschoben sind, geht die Lampe viel zu früh kaputt. Das möchten wir auf jeden Fall vermeiden.
Achtung: Kümmern Sie sich um Ihren Ballast!
Galliumlampen sind etwas anspruchsvoll, was ihre Startbedingungen angeht. Wenn die Stromversorgung nicht exakt auf die Leistung und Spannung der Lampe abgestimmt ist, kann es Probleme geben – die Lampe geht möglicherweise früher kaputt.
Die Nachteile
Diese Lampen sind ideal für Hochgeschwindigkeitsdruckmaschinen. Sie liefern die nötige Energie, um die Photoinitiatoren in der Tinte zum Wirken zu bringen und so den Druckprozess in Gang zu halten.
Aber es gibt einen Haken: Die Lampen werden sehr heiß. Aufgrund der hohen Energiedichte muss das Kühlsystem perfekt funktionieren. Wenn die Lüfter nicht richtig funktionieren oder die Reflektoren schmutzig sind, überhitzt die Lampe. Im schlimmsten Fall kann sogar der Quarz reißen.
Halten Sie die Optiken sauber. Das ist eine einfache Aufgabe – doch es ist die einzige Möglichkeit, sicherzustellen, dass das Licht tatsächlich auf das Substrat trifft und die Lampen so lange wie möglich funktionieren.